Amstettner Symphonieorchester 2017

Eintritt € 16,-

Studenten €14,-

Kinder unter 15 Jahre frei!

Kartenvorverkauf: Buchhandlung Helga Grünsteidl, Grein Tel.: 07268 373

oder per Mail
kultur@kulturvereingrein.at

Mit freundlicher Untersützung durch:

Ing. Heinrich Ebner, Grein

Sonntag, 21.5.17 um 18:00 Uhr

Schloss Greinburg

Der kulturvereingrein präsentiert stolz:

Amstettner Symphonieorchester

Dirigent: Thomas Schnabel

Beim diesjährigen Frühlingskonzert kommt ein Komponist zur Aufführung der einen unmittelbaren Bezug zur Greinburg hatte: Joseph Panny wurde 1794 in Kollmitzberg als Sohn des dortigen Schullehrers, Organisten und Regenschori geboren. 1813 fand er als Hauslehrer auf Schloss Greinburg Aufnahme, ehe er zwei Jahre später für weitere Studien nach Wien ging.

 

Programm

Franz Schubert - Sinfonie Nr. 7 h-moll, D 759 („Unvollendete“)

Joseph Panny - Adagio und Polonaise für Fagott, Oboe und Orchester A-Dur (Solisten: Lorenz Maderthaner - Oboe & Gabriele Maderthaner - Fagott)

Felix Mendelssohn-Bartholdy - Sinfonie Nr. 5 d-moll, op. 107 („Reformationssinfonie“)

Kartenvorverkauf:
Buchhandlung Helga Grünsteidl, Grein Tel.: 07268 373

oder per Mail kultur@kulturvereingrein.at

Kartenpreis: € 16,- Studenten €14,-    Kinder unter 15 Jahre frei!

 

 


Zum Programm:

Das Amstettner Symphonieorchester bringt heuer drei klangschöne Werke mit nach Grein, die alle in den beiden ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts entstanden sind, und - obwohl zeitnah komponiert - doch deutlich unterschiedliche Klangwelten repräsentieren.

 

Mendelssohns 5. Sinfonie - die eigentlich seine 2. ist und damit noch fast ein, wenn auch äußerst gereiftes, Jugendwerk darstellt; sie wurde aber erst als letzte seiner Sinfonien verlegt - mit dem Beinamen "Reformationssinfonie" wurde gewählt, weil sie einerseits ein äußerst klangprächtiges Stück ist, andererseits aber natürlich auch mit dem Bezug zum Reformationsjubiläum im heurigen Jahr. Ihr gegenübergesteltt wird mit Schuberts "Unvollendeter" eine sehr bekannte, in manchem auch kontrastierende Sinfonie, wobei die Interpretation dieses Werkes aber mit dem weitverbreiteten (Vor-)Urteil, es würde sich bei ihr um eine Trauersinfonie, die auch bei Begräbnisfeierlichkeit ihren Platz hätte, aufräumen und eine andere Sichtweise auf dieses Werk geben will.

 

Von diesen beiden Werken der sinfonischen Literatur wird ein Solokonzert - diesmal mit dem Adagio und der Polonaise op. 7 für Oboe, Fagott und Orchester von Joseph Panny ein Doppelkonzert -, dessen Komponist auch einen Bezug zu Grein hatte, umrahmt. Joseph Panny wurde 1794 in Kollmitzberg als Sohn des dortigen Schullehrers, Organisten und Regenschori geboren. 1813 fand er als Hauslehrer auf Schloss Greinburg Aufnahme, ehe er zwei Jahre später für weitere Studien nach Wien ging und als Geiger und Komponist sehr erfolgreich reüssierte. Später entwickelte sich eine Freundschaft mit Nicolai Paganini; die beiden unternahmen Konzertreisen durch ganz Europa. Als diese Freundschaft zerbrach,  zog Panny nach Mainz, wo er sich - nach mehreren Wanderjahren u. a. nach Prag, Skandinavien, London und Paris - 1836 endgültig niederließ, aber schon zwei Jahre später starb.

 

Die Interpreten dieses sehr reizvollen Doppelkonzertes sind zwei junge, aufstrebende Künstler aus Waidhofen/Ybbs: Lorenz Maderthaner als Oboist und Gabriele Maderthaner am Fagott.

 

Information zu den Werken, Orchester und Fotos auf

 

http://www.aso-amstetten.at

 

Die Solisten:

Lorenz Maderthaner als Oboist und Gabriele Maderthaner am Fagott.

 

Amstettner Symphonieorchester (ASO)

 

Die Wurzeln der wechselvollen Geschichte des Amstettner Symphonieorchesters reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. 1894 fanden sich alle musikalischen Kräfte Amstettens in der „Philharmonischen Gesellschaft“ zusammen; Seit Herbst 2004 ist Thomas Schnabel künstlerischer Leiter des ASO. Unter seiner Leitung erweiterte das Orchester sein Repertoire stark zu Werken der Barockmusik und des 20. Jahrhunderts hin. Die in den letzten beiden Jahren gespielten Komponisten (Bach, Händel, Haydn, Mozart, Beethoven, Schumann, Dvorak, Brahms, Rossini, Grieg, Sibelius, Fucik, Bartok, Prokofjew, Schostakowitsch, Einem, Batik) geben Zeugnis von der stilistischen Vielfalt der Konzertprogramme. Verstärkte Bemühungen um die heimischen Musiker und eine gezielte Integration von Nachwuchstalenten ins Orchester haben bewirkt, dass das ASO mittlerweile fast ohne Substituten auskommt.