Hofmusikfestival


Sigrid Horn

Foto: Joachim Bomann

Clara Luzia

Foto: Raffaela Schumer

Troi

Foto: Stephan Mussil

 

Hofmusikfestival im 20erHof

Do. 30.6./Fr. 1.7,/Sa.2.7.22

 

Do. 30.06.22 um 20.00 Sigrid Horn
Sigrid Horn - Gesang, Ukulele, Klavier
Sarah Metzler - Gesang, Harfe
Bernhard Scheiblauer - Gesang, Concertina, Banjolele
Felipe Scolfaro Crema - Technik

 

 

Fr.  01.07.22 um 20.00  Clara Luzia

Clara Luzia - Gesang, Gitarre
Catharina Priemer-Humpel - Schlagzeug
Wolfgang Möstl - E-Gitarre
Peter Paul Aufreiter - E-Bass

 

 

Sa. 02.07.22 um 20.00  Troi

Franziska Hatz - Gesang, Akkordeon

Barry O' Mahony - Gitarre

Andrea Fränzel - Kontrabass

Maria Petrova - Schlagzeug

Tino Klissenbauer - Akkordeon

 


Do. 30.06.22 um 20.00 Sigrid Horn

 

Aufgewachsen im Mostviertel, erwachsen geworden in Wien. Die Liedermacherin Sigrid Horn singt in einem nicht klar zuordenbaren Dialekt und begleitet sich mit Ukulele oder Klavier. Sie ist nirgendwo zu Hause, macht es sich aber schnell bequem. Sowohl räumlich als auch künstlerisch pendelt sie zwischen Land und Stadt und nimmt von beidem etwas in ihre Musik mit. 2018 erscheint ihr Debüt „sog i bin weg“, 2019 gewinnt sie mit ihrem Song "baun" gegen die Verbauung des ländlichen Raums den Fm4-Protestsongcontest. 2020 präsentiert sie ihr zweites Album „i bleib do“ in der Elbphilharmonie Hamburg, welches vom Falter unter die wichtigsten 50 Austropop-Alben der letzten 50 Jahre gewählt wurde. Sigrid Horn wurde ausgewählt als Künstlerin des „New Austrian Sound of Music“ Förderprogramms 2020-22 und erhielt 2021 den Hubert von Goisern Kulturpreis.

 

 

Fr. 01.07.22 um 20.00 Clara Luzia

 

Clara Luzia WHEN I TAKE YOUR HAND LP/CD/Digital | 27.04.2018 | Asinella Records Wenn dein Stimmungsring täglich „Kulturpessimismus“ anzeigt, dann scheint ein Rückzug ins Privatleben eine sinnvolle Option. Clara Luzias neues Album „When I Take Your Hand“ könnte als so ein Rückzug interpretiert werden - zumal sie nicht nur ein Liebeslied an ihre Frau (und Schlagzeugerin) Catharina formuliert („The Story Of You & Me“) und ihrer Urgroßmutter gedenkt („I Remember You“), sondern auch ihren inneren Dämonen die Rute ins Fenster stellt („Survival“) und damit die Türen weiter öffnet als bisher. Aber das Album will weder Nabelschau noch Aufruf zum Rückzug sein, sondern nur eine beinahe willkürliche Liedersammlung als Chronik seiner Zeit. Wo genau diese Liedersammlung zu verorten ist, lässt sich dann ohnehin erst aus der Perspektive des Rückblicks entscheiden. Bis dahin ist Händchenhalten nicht die schlechteste Option und durchaus auch eine politische Handlungsanweisung. Die beiden im Sommer und Herbst 2017 vorab veröffentlichten Singles „Mood Swing“ (#3 der FM4-Charts) und „On The Street“ liefen bereits auf sämtlichen Radiostationen zwischen Polen (u.a. Radio Czworka, Radio Lublin), Deutschland (u.a. Radio Eins, BR Puls), Spanien (BI FM), Schweden (Stockholm College Radio) und England (BBC6).

Produziert von Julian Simmons (Vashti Bunyan, Gemma Ray, Midlake, Ed Sheeran).

„When the streets go to sleep / and the lights go out / that’s when I take your hand / and we leave this place / Everyone who’s awake / is a potential threat / we pretend we are safe.“

 

 

 

Sa. 02.07.22 um 20.00 Troi

 

Die Welt ist entdeckt. Aber die Neugier bleibt. Troi kombiniert und komponiert ohne Umschweife und hat dabei Schönheit gefunden wo sie bislang kein Algorithmus vermutet hat. Kein Wunder – liest sich doch schon das Line Up wie das Best Of einer Melange aus Musikschaffenden die ihre Genregrenzen stets aufs Neue auslotet.

 

Fest steht: hier genießt man ostensiv den Ton, die Abwechslung und das Tempo und lässt Note für Note mit Hingabe, ungezwungener Virtuosität und hohem Einfallsreichtum Musik als universelle Sprache neu entstehen. Ein Abend für alle, die schon alles gehört haben von Menschen die schon vieles gespielt haben? Vielleicht. Troi ist jedenfalls eine Entdeckung mit hohem Erinnerungswert. Ich versichere Ihnen, Sie werden bewegt und staunend lauschen.