Fr

02

Okt

2020

Eine pornografische Beziehung

Fr.2. und Sa.3.Okt.2020 um 19.30

im Greiner Stadttheater Grein

 

„Eine pornografische Beziehung“
Beziehungskomödie von Philippe Blasband
mit Katharina Stemberger und Andreas Patton, Regie Hans-Peter Kellner

Zum Stück
Der belgische Komödien-Autor Philippe Blasband hat mit „Eine pornografische Beziehung“ ein Stück geschaffen, das die Vielschichtigkeit von Geschlechterbeziehungen einfühlsam freilegt. Dem explizi-ten Titel zum Trotz nähert sich Blasband dem Thema durchaus behutsam: Ein Mann und eine Frau erinnern sich – viele Jahre danach – an eine Episode ihres Lebens, in der sie eine wilde, zunächst rein körperliche Beziehung miteinander hatten. Jede Woche, immer am selben Ort, zur selben Stunde trafen sie sich, um ihre sexuellen Phantasmen und Obsessionen auszuleben. Was genau passiert, wird jedoch der Phantasie der Zuschauer überlassen. Zur Vereinbarung der beiden gehörte, nichts vonein-ander zu wissen, weder ihre Namen, noch etwas vom Leben des Anderen. Schnell jedoch wurden sie füreinander unentbehrlich. Auf dem Höhepunkt ihrer anonym verlaufenden Beziehung, die doch zugleich immer mehr an Tiefe gewann, ergab es sich, dass sie sich trennten.
Jetzt, Jahre danach, lassen Er und Sie diese Beziehung wieder Revue passieren, einmal jeder für sich allein mit all den Unschärfen der Erinnerung, die die Zeit mit sich bringt, einmal zusammen, wie ver-eint durch die gemeinsame Rückschau auf das Erlebte. Die unterschiedlichen Versionen sorgen immer wieder für amüsante Momente: Sie hatte die entscheidende Kontaktanzeige nach eigener Aussage im Internet gefunden, er hingegen erinnert sich, sie in einem Sexmagazin gelesen zu haben; für sie dau-erte die Beziehung drei bis vier Monate, für ihn sechs – und ähnlich weiter. Aber wie auch immer diese Erinnerung ist, die der eine oder die andere in sich bewahrt, sie zeugt – auch wenn das unwahrschein-lich klingt – von der Zärtlichkeit, der Zartheit und auch dem Humor ihrer Beziehung, die diese Jahre überdauert haben . . .
„Une liaison pornographique“ / „Eine pornografische Beziehung“ entstand 1999 und wurde mit Nathalie Baye und Sergi López in den Hauptrollen von Frédéric Fonteyne verfilmt. Für ihre Rolle als „Sie“ erhielt Baye bei den Filmfestspielen von Venedig im gleichen Jahr die Auszeichnung als beste Schauspielerin.


Di

08

Sep

2020

Kulturreise 2020

 Liebe Freunde unserer Kulturreisen

Das Coronavirus lässt uns heuer nicht ins Egerland und seine Kaiserbäder fahren. Die Reise wird nachgeholt, sobald sich die Voraussetzungen wieder der „alten Normalität“ nähern.

Aber ein Jahr ohne Kulturreise, das geht ja doch nicht !

Ich konnte in der Vorwoche erleben, wie sich das nördliche Waldviertel (Region Thayatal) in den letzten Jahren durch großzügige Investitionen touristisch weiterentwickelt und eine kulturelle Vielfalt geschaffen hat. So kam ich zum Entschluss, eine Kurzreise (2 Tage – 3 Nächte) in unser Nachbarbundesland anzubieten. Der Programmablauf ist gedrängt und erfordert Ausdauer und Stehvermögen, sofern man alles mitmachen will.

 

Im Anhang erfährt ihr die Eckpunkte und Stationen der Kurzreise. Eine genaue zeitliche und informative Ablaufplanung bekommen die Reiseteilnehmer dann Mitte August übermittelt.

 

Bitte beachten: Es gibt nur einen Reisetermin von 8. - 10. September 2020.

 

Die Durchführung ist ab 20 Personen gesichert. Anmeldungen bis höchstens 30 Personen werden entgegengenommen. 

 

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Do

03

Sep

2020

Open Air Konzert

Open Air Konzert
Donnerstag, 3. September 2020
19:30 Uhr 
20er Hof in Grein 
(bei Schlechtwetter im Stadtkino Grein) 
Salon Odjilà
Manuela Kloibmüller (Akkordeon, Gesang) - Wolfgang Weissengruber (Saxofon) - Werner Weissengruber (Bass) - Matthias Egelsser (Schlagzeug)
Musik die direkt in Herz und Hüfte geht. Orient und Okzident, Euphorie und Melancholie bestimmen den Sound von Salon Odjilà. Die Formation aus Oberösterreich trifft genau den Ton, der ohne Umwege die Seele durchdringt. Unbändige Spielfreude und Lust am Ungewöhnlichen vereint diese musikalische Truppe. Mit einem leichtfüßigen Groove etabliert sie sich als unwiderstehliche Live-Combo. Ihre Musik schlägt unbekümmert Brücken zwischen dem hier und dem dort und die Musiker sind unterwegs im Schmelztiegel der Weltmusik. Der besondere Sound der Band wird geprägt durch die Mischung von Musik aus verschiedenen Musiktraditionen gepaart mit frischem zeitgemäßen Jazz. So klingt die Band mal nach einer Tangoformation mal nach Balkankapelle und lässt Raum für zeitgenössische Solos. 
Salon Odjilà – feiner Liedersalon – herrlich groovig und schräg improvisiert
Eintritt: 16/18.-

Fr

21

Aug

2020

FAHRT IN DAS MUSEUM ANGERLEHNER

FAHRT IN DAS MUSEUM ANGERLEHNER

WO KUNST SICH SAMMELT

 

Termin: Freitag, 21. August 2020, 15.00 Uhr

Abfahrt: 14.00 Uhr am Esperantoplatz

 

Programm: Fahrt mit dem Bus in das Museum Angerlehner nach Thalheim/Wels

Führung durch die aktuellen Ausstellungen, im Besonderen durch die Ausstellung von Anna Maria Brandstätter in Anwesenheit der Künstlerin

Workshop für Kinder

Eigenes Programm jeweils für Erwachsene und für Kinder

Gemeinsamer Abschluss bei einem Heurigen

Rückkehr: ca. 20.00 Uhr am Esperantoplatz

Anmeldung: bis 17. August 2020 bei Lothar Pühringer

(0664/4024877 oder lothar.puehringer@gmail.com)

Kosten: € 20,- für Erwachsene, Kinder gratis

Die Kosten für die Busfahrt und das Kinderprogramm werden von der Stadtgemeinde Grein bzw. vom kulturvereingrein übernommen!

Die Teilnahme ist für Kinder und Erwachsene!

Veranstalter: kulturvereingrein


Do

20

Aug

2020

Szenische Lesung

Abendkasse 16 €, Vorverkauf 14 €

Karten erhältlich im Fundus oder

kultur@kulturvereingrein.at

Für die Freiluftveranstaltung gelten die COVID 19 Bestimmungen.

Do. 20.8.2020 um 19.30

20er Hof in Grein

(bei Schlechtwetter im Stadtkino Grein)

„Die rüstigen, feschen Leute sitzen hier herum und warten auf den Endsieg!“

Szenen aus dem Leben des KR Josef Ziegler

Der Selfmademan Josef Ziegler aus Grein verfolgt mit Hilfe seiner kaufmännisch hervorragend ausgebildeten Frau Luise ein klares Konzept. Erwerb von Vermögen und geschäftlicher Erfolg sind seine Parameter.

 

Politische Seilschaften vor Ort und die Unterstützung des Nationalrates Johann Gürtler bringen ihn auch überregional voran.

 

Dieser Aufstieg wird jäh durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten gestoppt, Ziegler landet im Gefängnis der Gestapo in Linz.

 

Sein 1916 geborener Sohn Kurt durchläuft eine solide Handelsausbildung. Er wird vom österreichischen Bundesheer und von der deutschen Wehrmacht eingezogen.

Tragische Ereignisse bestimmen fortan das Leben Josef Zieglers. Sein zweitgeborener Sohn Josef erleidet den Heldentod für Volk, Führer und Vaterland, die Schwester Zieglers stirbt bei einem von ihm selbst verursachten Verkehrsunfall.

Anhand von bisher unveröffentlichten Originaldokumenten erzählen Andrea Lehner, Christian Hochgatterer und Christoph Lettner Neues aus der Greiner Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts.

 

Abendkasse 16 €, Vorverkauf 14 €

Für die Freiluftveranstaltung gelten die COVID 19 Bestimmungen.